Konzept / Reisebüro der Zukunft
Ein persönlicher Reiseassistent.
Mit Reiseexpertise im Hintergrund.
„Wir möchten im Herbst auf Madeira wandern. Was passt zu uns?“
Im natürlichen Gespräch klärt der Assistent Reisezeit, Budget und Wünsche anhand des Beratungsleitfadens des Reiseanbieters. Er fragt passende Zusatzleistungen wie Mietwagen, Wanderungen oder Ausflüge nach und hält fest, was gewünscht oder ausgeschlossen ist. Das geht auch bequem per Sprache, ohne ein Formular auszufüllen.
Zum Beispiel Madeira: Für die klassifizierten Wanderwege (PR) ist eine vorherige Zeitreservierung erforderlich. Ein angebundener Assistent könnte solche Vorgaben anhand aktueller Quellen berücksichtigen und offene Reservierungen ebenso erfassen wie den Mietwagen. Verfügbarkeit und Wegestatus werden für die geplanten Termine geprüft.
Aus den Antworten entsteht eine strukturierte Anforderungsübersicht: Was wird benötigt, für wen und wann? Was ist verfügbar, was bereits bestätigt und welche Angaben oder Unterlagen fehlen noch?
Zu den Wanderreservierungen: Offizielle Informationen von Visit Madeira. Die geltenden Bedingungen sind bei der konkreten Reiseplanung erneut zu prüfen.
Nach der Auswahl folgt die ausdrücklich freigegebene Buchung. Reiseunterlagen, Rückfragen und Änderungen bleiben Teil desselben Ablaufs; bei Sonderfällen übernehmen Menschen mit Reiseerfahrung.
Was daran B2B ist
Zwischen Kundenwunsch und Buchung arbeiten Reisebüro, Veranstalter, Hotels und weitere Dienstleister zusammen. Ihre Daten und Prozesse müssen verlässlich verbunden sein – auch wenn die Anfrage von einem fremden KI-Assistenten kommt.
Eine gemeinsame Arbeitsgrundlage im Reisebüro
Das Reisebüro erhält eine Anforderungsmatrix mit Reisebausteinen, Terminen, Voraussetzungen, Buchungsständen und offenen Punkten. Mitarbeiter oder angebundene KI-Assistenten können diese im Hintergrund abarbeiten, Rückfragen stellen und die Unterlagen vervollständigen.
Die Anforderungsmatrix wird anhand der vereinbarten Beratungskriterien auf Vollständigkeit geprüft. Sie führt Angebote, freigegebene Buchungen, Reservierungsbestätigungen und Reiseunterlagen zusammen. Fehlende Angaben und offene Entscheidungen bleiben als Aufgaben sichtbar.
Ein überschaubarer Einstieg
Eine Reiseart, ein angebundener Anbieter und zunächst eine strukturierte Anfrage mit geprüftem Angebot. Vor einer Buchungsfunktion werden Datenzugang, Verträge und Zuständigkeiten geklärt. Wo keine geeignete Schnittstelle verfügbar ist, übernimmt das Reisebüro den betreffenden Schritt.
Konzeptszenario: Eine mögliche Anwendung unserer Integrationsarbeit, kein bereits betriebenes Reiseportal.